Einmal ist nach einer Show eine Frau zu mir gekommen und hat sich für die Witze bedankt, die ich nicht gemacht habe.
Es gibt Pointen, die sind mir zu seicht. Wer auf die Bühne geht, um sich über Leute mit Zehenschuhen lustig zu machen, hat weder sonderlich viel Humor, noch wirklich etwas zu sagen.
Ich habe zur Geschichte des Fahrradfahrens geforscht und zur Swissair-Geschichte doktoriert, habe 1. Augustreden gehalten, mit Freunden den «Autormaten» erfunden, bin mit dem Velo von New York nach San Francisco gefahren und habe 200 Träume von Menschen mit Handicap erfüllt. Einmal habe ich eine Hochzeitsrede auf Norwegisch gehalten (was ich nicht kann), ein anderes Mal trat ich in einem Musikvideo auf, weil die Band schlechte Tänzer suchte. Ich habe auf Rebbergen, im Hospiz und auf Bauernhöfen gearbeitet, habe Kolumnen geschrieben, an der Uni unterrichtet und allerlei Schabernack getrieben.
Mit dem Historischen Kabarett habe ich nicht nur ein neues Genre, sondern auch mir selbst einen Beruf erfunden. Daneben schreibe ich eigenwillige Bücher oder veranstalte absurde Stadtführungen.
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